Warum wir nicht aufhören sollen zu Leben..

Nachrichten. Gefahr. Sicherheit. Terror. Frieden. Während Teile der Erde von Kummer und Leid überschattet werden und die Medien uns immer deutlicher zeigen, was an anderen Orten der Erde für schreckliche Dinge passieren, laufen rechts im Werbebanner die neusten Sparangebote der Fluggesellschaften und unschlagbare Preise für Pauschalreisen. Aber möchten wir überhaupt noch weg?
Ein sicheres und auf den ersten Blick auch fest entschlossenes „JA“. Und auf den zweiten Blick? Man beginnt unweigerlich damit, sich Gedanken zu machen. Sorgen. Ängste. Zweifel ob eine Reise bei der aktuellen Situation vielleicht zu riskant wäre. In den letzten Jahren mehrten sich Taten, die uns schaudern ließen. Kalter Schweiß. Sorgen. Ängste. Viele änderten ihre Reisepläne. Buchten um oder traten ganz von der Reise zurück. Warum? Weil wir Sicherheit brauchen. Wir wollen Vorfreude entwickeln. Positive Reize auslösen lassen. Von den Gedanken an das kristallklare Wasser. An Städtereisen. Museen. Internationale Küche. Die Gründe unserer Reisen sind so vielfältig wie wir selbst. Genauso wie die damit verbundenen Vorfreuden. Und dennoch. Wir können uns soviel freuen, wie wir möchten. Pläne schmieden und Routen aufsetzen. Es ist alles dahin, wenn wir uns von den Sorgen leiten lassen.

„Eigentlich wollte ich schon immer da und dahin reisen…. aber das ist mir aktuell wirklich zu unsicher!“

„Ich verstehe gar nicht, wie ihr noch bedenkenlos in einen Flieger steigen könnt!“

„..schade, aber dieses Jahr werden wir wohl einfach mal zu Hause bleiben, und den Sommer im Garten genießen“

Warum? Warum machen wir unser Leben und unsere Pläne davon abhängig? Den Jahreswechsel wollten erstaunlich wenige Menschen im Vergleich zu den Vorjahren in Frankreichs Hauptstadt verbringen. Mittlerweile höre ich von vielen, die es vor vier Monaten noch lautstark verpönt haben, dass sie bald für einen Städtetrip nach Paris reisen. Wie viele machten sich zum Valentinstag auf in die Stadt der Liebe? Als wären die Sorgen und all die Ängste, die wir schlagartig erleben nur für einen gewissen Zeitraum beständig. Danach spielen sie bloß noch in unserem Unterbewusstsein eine R0lle. Aber müssen wir Angst haben? Müssen wir uns einschränken? Müssen wir unsere Pläne ändern und unseren Aktionsradius deutlich verringern?
Ich sage nein! Nein, weil wir sonst unser Schicksal bestimmen lassen. Weil wir denen einen Gefallen tun werden, die doch genau das bezwecken. Das wir unseren Sommerurlaub im heimischen Garten verbringen.
Jetzt müssen wir erst Recht unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Nicht tatenlos abwarten bis Verantwortliche gefunden werden. Eben nicht den „Pause-Button“ im Leben drücken. Denn den gibt es nicht. Wir können die Zeit weder anhalten, noch rückgängig machen, oder gar zu einem Ereignis vor spulen.

Wir müssen jeden Moment der sich uns bietet nutzen und mit Leben füllen. Und trotz all der Sorgen, die selbstverständlich in unseren Köpfen sind. Trotz der Ängste, die uns vielleicht zögern lassen. Wir können nicht bestimmen, wie der Lauf der Zeit ist. Weder wir noch Andere. Das mulmige Gefühl darf natürlich da sein. Aber es darf nicht die Oberhand gewinnen und uns bestimmen.

Steigt in eure Autos, setzt euch auf das Fahrrad. Nehmt Platz in einem Flugzeug. Greift euch den Wanderstock. Erkundigt die Plätze dieser Welt!

#peace #love #freedom

– L.

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